Mai21
2013
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Geburtstagsfeier im “Reich der Vulkane”

Bei Geburtstagsfeiern im Infozentrum werden Kinder zu “Vulkanpark-Forschern”

Einen unvergesslichen Kindergeburtstag - den erleben die kleinen Gäste im Vulkanpark Infozentrum in Plaidt/Saffig

Bei dieser besonderen Feier werden Spiele wie “Topf-Schlagen” und “Blinde Kuh” außen vor gelassen, dafür wird in die faszinierende und spannende Welt der Vulkane eingetaucht. Zunächst zieht ein Vulkanfilm mit beeindruckenden Bildern die Kinder in seinen Bann. Bei der anschließenden Rallye gibt es bei Spiel und Spaß jede Menge zu entdecken.

Kleine Vulkanforscher haben viele Fragen: Warum gibt es Vulkane? Wie heiß ist Lava? Woher kommen die Steine? Und, und, und. Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die Kinder zusammen mit einem Vulkanparkführer auf den Grund. Spielerisch und kindgerecht wird den Kindern die Welt der Vulkane näher gebracht und so manches Rätsel gelöst, so auch das “Geheimnis” des schwimmenden Steines der Eifel. Bei richtigen Antworten dürfen sich die Kinder immer über eine kleine Anerkennung freuen, und somit z.B. einen der rätselhaften Steine mit nach Hause nehmen.

Die spannende Welt der Vulkane mit Spiel und Spaß erleben

Da Entdeckungstouren und Forschung bekanntlich hungrig machen, steht der Geburtstagsgesellschaft für die Pause ein Raum zur Verfügung. Hier wird sich dann an den mitgebrachten Kuchen und Getränken gestärkt. Um die Vorbereitungen zu erleichtern, kann der Kuchen auch gerne bei einem örtlichen Bäcker bestellt werden.

Die Kinder werden bei dem gesammten Programm, der Führung und Rallye durch das Infozentrum, den Steinerlebnisgarten sowie bei den Bastel- und Malangeboten von einem geschulten Vulkanpark-Führer betreut. Vulkanius, das beliebte Vulkanparkmaskottchen aus Plüsch, wird dem Geburtstagskind als Geschenk überreicht und soll noch lange an diese besondere Geburtstagsfeier erinnern. Geeignet ist der Vulkanpark für Geburtstagskinder und ihre Gäste im Alter von 8 bis 13 Jahren.

Geposted in Neuigkeiten, Veranstaltungen - Schlagwörter Infozentrum, Kindergeburtstag, Vulkanpark
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mai17
2013
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Landschaftsdenkmäler erstrahlen in neuem Glanz

Landschaftsdenkmäler des Vulkanparks machen Vulkanismus und Bergwerksgeschichte direkt am Ort des Geschehens erlebbar

Krufter Bachtal

Neue Infotafeln entlang des Landschaftsdenkmals Krufter Bachtal

Neben den fünf bekannten Info- und Erlebniszentren zählen auch 19 einmalige Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler zu den Attraktionen im Vulkanpark des Landkreises Mayen-Koblenz. Diese erlauben dem Besucher Einblicke in bedeutende vulkanische Aufschlüsse und Ablagerungen, historisch wichtige Steinbrüche und Bergwerke oder schützenswerte Maare. Sie wurden von der Vulkanpark GmbH und der Forschungsstelle für Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte (VAT) gemeinsam mit den Ortsgemeinden erschlossen. Elf großformatige Standortportale und weit über 300 Infotafeln weisen den Besuchern die Rundwege durch insgesamt 19 Natur-, Kultur- und Industriedenkmäler. Diese Landschaftsdenkmäler sind wichtige Projekte des Vulkanparks. Zum einen vernetzen und ergänzen sie die Info- und Erlebniszenten und zum anderen machen sie die vulkanische Eifellandschaft für den Gast erlebbar.

Geschichten von Früher

Die bebilderten Tafeln erklären den Besuchern populärwissenschaftlich und verständlich den Vulkanismus der Eifel und die Geschichte der historischen Steinbrüche und Bergwerke am Ort des Geschehens. Sie nehmen direkten Bezug auf die Landschaft, die vulkanischen Gesteine und die sichtbaren Spuren des Abbaus von der Frühzeit über die Römerzeit und das Mittelalter bis heute. Sie führen die Besucher durch bizarre Lavaformationen, zu gewaltigen Basaltwänden, tief hinab auf den Grund historischer Steinbrüche mit alten Kränen und Loren oder hoch hinauf auf ehemals rauchende Kraterkegel. Sie machen den Besuch des Vulkanparks so zu einem Naturerlebnis.

Die ersten Landschaftsdenkmäler wurden schon kurz nach Gründung des Vulkanparks mit Wegen und Infotafeln für die Besucher erschlossen. Weitere folgten dann im Laufe der Jahre. Nun, nach zum Teil mehr als 15 Jahren draußen im Gelände bei Sonne, Schnee und Regen, waren die Standortschilder und Infotafeln in die Jahre gekommen. Gemeinsam mit der Forschungsstelle VAT und den Ortsgemeinden war man sich 2012 schnell einig: Es ist Zeit für eine Erneuerung!

Vor Ort direkt verständlich informiert!

Vor Ort direkt verständlich informiert!

Im Zuge der Erneuerung wurde im Jahr 2012 Tafel für Tafel aufgenommen, die Inhalte geprüft und, wenn notwendig, von der Forschungsstelle VAT auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht. In einigen Fällen, so zum Beispiel am Eppelsberg oder an der Wingertsbergwand, erfolgte eine komplette wissenschaftliche und didaktische Neuerstellung durch eine Vulkanologin. Neueste Erkenntnisse über den Vulkankomplex Eppelsberg oder über die Ablagerungen des Laacher See-Ausbruchs an der Wingertsbergwand sollen den Besuchern nicht vorenthalten werden. Populärwissenschaftlich aufbereitet und mit Fotos und Zeichnungen ergänzt, wurden die neuen Forschungsergebnisse nun auf Infotafeln gebannt. Ein einheitliches Layout im Vulkanpark-Design machen die Tafeln auf den ersten Blick erkennbar. Seit Frühjahr 2013 werden nun die Tafeln Stück für Stück, alt gegen neu, ersetzt.

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark, Neuigkeiten - Schlagwörter Infotafel, Landschaftsdenkmal
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Apr24
2013
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Kindertag im Römerbergwerk

Am 05. Mai 2013 ist das Römerbergwerk Meurin in Kretz von 10.00 – 17.00 Uhr fest in Kinderhand

Am Kindertag des Vulkanparks wird in und um das Bergwerk Spiel, Spaß und Wissen für Familien mit Kindern geboten.

Die vulkanischen Steine der Eifel sind seit über 7.000 Jahren gefragt. Schon die Steinzeitmenschen, die Kelten und anschließend die Römer nutzten den vulkanischen Basalt für Reibsteine bzw. Getreidemühlen. Außer dem Basalt nutzten die Römer auch den Tuff als Baustein. Hier im Vulkanpark in der Osteifel haben vor allem die Römer viele sichtbare Spuren hinterlassen. Dort, wo die Römer vor 2.000 Jahren Untertage das wertvolle Vulkangestein “Tuff” abbauten, befindet sich heute ein außergewöhnliches Museum, der überdachte Steinbruch “Römerbergwerk Meurin”.

Am Kindertag erwartet Familien und vor allem die Kinder im und um das Bergwerk ein vielseitiges Programm. Bei den Römerführungen geht es auf Spurensuche quer durchs Bergwerk. Hier erzählen die Spuren an den Tuffwänden die Abbaugeschichte: Wie arbeiteten die Römer vor 2000 Jahren hier, wie lebten sie, was machten sie den ganzen Tag. Es wird die römische Krananlage besichtigt, Mehl gemahlen wie im alten Rom und einem römischen Legionär über die Schulter geschaut. Die Gesteinskunde mit dem Mikroskop lädt ein zum Abtauchen in die Welt der vulkanischen Steine und Mineralien. Denn auch die vulkanische Entstehung des Tuff durch den Ausbruch des Laacher-See-Vulkans vor 13.000 Jahren wird im Römerbergwerk erklärt. Bei den Mal- und Bastelstationen können Kinder selbst kreativ werden. Es wird gewerkelt und gebastelt, gezeichnet und gemalt, geschnitten und geklebt. Wer an diesem Tag als Fee, Fabeltier, Räuber oder Indianer durch das Römerbergwerk ziehen will, kann sich entsprechend schminken lassen. “Hoch zu Ross”? – nein, etwas niedriger “zu Pony” geht es beim Kinderreiten her. Im Außenbereich können die Kinder beim Ponyreiten erste Reiterfahrungen machen und hierbei auch schon ihre Geschicklichkeit austesten. Gestärkt wird sich beim Stockbrotbacken oder bei einem kleinen Imbiss. Ein besonderer Spaß: wie auch schon zur Römerzeit muss das Stockbrot am offenen Feuer selbst zubereitet werden.

Für Kinder, die in Begleitung eines Erwachsenen kommen, sind Eintritt und Aktionen (mit Ausnahme von Essen und Trinken) kostenfrei. Für Erwachsene gilt der reguläre Eintritt von 4,90 Euro.

Doch nicht nur am Kindertag macht ein Familienausflug ins Römerbergwerk Meurin bei Kretz Spaß. Eintauchen in die römische Bergbaugeschichte kann man täglich außer montags von 9:00 bis 17:00 Uhr.

Geposted in Veranstaltungen - Schlagwörter Kindertag, Meurin, Römerbergwerk
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Apr24
2013
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Wissen und Spaß mit Vulkanius

Hallo Kinder!
Ich bin Vulkanius und wohne schon eine ganze Weile im Vulkanpark.

Als schlauer Vulkan weiß ich jede Menge über Vulkanismus und alles was dazu gehört. Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, dann seid ihr bei mir genau richtig! Ihr habt mich vielleicht schon einmal auf meiner Homepage www.vulkanschule.de gesehen. (Klickt doch mal rein, dort habe ich neben vielen spannenden Informationen rund um Vulkane auch tolle Spiele für euch vorbereitet!).

Hier möchte ich euch nun erstmal erklären, was ein Vulkan überhaupt ist und wie er funktioniert. Ein Vulkan entsteht, wenn aus einem Riss in der Erdoberfläche geschmolzenes, rotglühendes Gestein, die Lava, austritt. So formen sich zum Beispiel vulkanische Berge von unterschiedlicher Höhe. Die Vulkane hier bei uns in der Osteifel sind meist kegelförmig. Die Öffnung an der “Spitze” nennt man Krater. Hier dringt im Falle eines Ausbruchs die Lava aus dem Vulkan. Tief unter der Erde herrschen Temperaturen über 1000°C (zum Vergleich: Ab 100°C fängt Wasser an zu kochen). Hier schmelzen Gesteine und werden zu Magma, das sich in Magmakammern sammelt. Die darin enthaltenen Gase üben einen hohen Druck auf die Magmakammern aus. Wird der Druck zu hoch, kommt es zu einem Vulkanausbruch: Das Magma dringt vom Erdinneren durch einen Schlot hinauf. Bricht der Schlot über der Magmakammer zusammen, bildet sich ein Einbruchskater. Um diesen herum baut sich ein Ringwall auf. Gelangt das Magma durch den Ausbruch an die Erdoberfläche, wird es von nun an Lava genannt. Um den Krater herum bildet sich aus Lavafetzen unterschiedlicher Form und Größe ein Schlackenwall. Der Lavastrom, ein ruhiger Fluss aus heißer Lava, die den Vulkan herunter rinnt, ist nur ein Produkt des Ausbruchs. Über dem Krater bildet sich eine hohe Säule aus Gas und vulkanischem Gestein, die Eruptionssäule. In der Luft befinden sich große Wolken aus Asche. Am Boden fließen die Ascheströme, auch Glutlawinen genannt. Sie transportieren Asche und anderes vulkanisches Material mit Geschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde. Das vulkanische Gestein, welches durch die Eruptionssäule in großen Höhen gelangt, wird vom Wind weggeweht. Später sinkt es als Fallout zu Boden und lagert sich dort ab.

Wow, echt spannend, was da im Inneren eines Vulkans so alles vor sich geht! Euer Wissen könnt ihr auch direkt testen. Hier gelangt ihr zum “Ausgebrochen kifflig”-Rätsel, bei dem ihr die Begriffe richtig zuordnen sollt. Wenn ihr euch meine oben stehende Erklärung genau durchgelesen habt, sollte die Lösung für euch kein Problem sein!

Viel Spaß beim Rätseln!
Euer Vulkanius
Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark, Neuigkeiten - Schlagwörter Kinder, Rätsel, Spaß, Vulkane, Vulkanius
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mrz22
2013
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Meisterwerke zwischen Rhein und Mosel

Bereits im Jahr 2011 -als die Bundesgartenschau Koblenz verwandelte- wurden einige der schönsten Attraktionen rund um die BUGA-Stadt als „Meisterwerke der Region“ ausgezeichnet. Heute besteht die Kooperation unter den „Meisterwerken“ weiterhin – als „Meisterwerke zwischen Rhein und Mosel“. Gemeinsam machen sie auf die schöne Region mit ihren tollen Ausflugszielen aufmerksam.

Der Vulkanpark ist nur einer von 14 außergewöhnlichen Orten, deren Besuch sich mit Sicherheit lohnt. Viele unterschiedliche Themen aus 2.000 Jahren Hochkultur bieten den Besuchern interessante Erkenntnisse und unvergleichliche Erlebnisse. Die abwechslungsreiche Reise führt durch herrliche Landschaften, eingerahmt von den Mittelgebirgen Westerwald, Hunsrück und Eifel und birgt Begegnungen mit individuellen Zeitzeugen. Hier kann der Besucher in die Geschichte der Römer, Ritter und Romantiker eintauchen und deren meisterliche Bauten wie römische Amphitheater und historische Klosteranlagen, trutzige Burgen und märchenhafte Schlösser erkunden. Er kann Natur, Kultur, Kunst und Weltgeschichte erleben. Hier zwischen Rhein und Mosel finden sich einzigartige Schätze. Möchten Sie die Orte berühmter Sagen erkunden? Geschichte erleben? Sich von Kunst inspirieren lassen. Die Ruhe eines erhabenen Klosters zwischen erloschenen Vulkanen spüren? Oder wie wäre es mit wundervollen Schmetterlingen in einer tropischen Zauberwelt?

Bei so vielen verschiedenen Attraktionen aus den unterschiedlichsten Zeitepochen ist für Jeden etwas dabei. Wofür interessieren Sie sich?

Informieren Sie sich unter www.meisterwerke-rhein-mosel.de

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark - Schlagwörter BUGA, Meisterwerke, Vulkanpark
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mrz15
2013
2 Kommentare Geschrieben von Vulkanpark

Römerbergwerk eröffnet am 23. März 2013

Da das Bergwerk wie schon zu Zeiten der Römer nicht beheizt ist, verschiebt sich die Eröffnung auf den 23. März

Aufgrund der Witterungsverhältnisse wird die Eröffnung des Römerbergwerks um eine Woche verschoben – das Römerbergwerk Meurin bei Kretz öffnet seine Pforten somit am 23. März 2013. Ab diesem Tag hat das Bergwerk dann wieder dienstags bis sonntags von 09.00 – 17.00 Uhr geöffnet.

 

 

 

 

Die weiteren Vulkanpark Museen können wie folgt besichtigt werden:

Vulkanpark Infozentrum Plaidt/Saffig: Dienstag bis Sonntag von 09.00 – 17.00 Uhr

Lava-Dome Mendig: Dienstag bis Sonntag von 10.00 – 17.00 Uhr

Terra Vulcania Mayen: Dienstag bis Sonntag von 10.00 – 17.00 Uhr

Geysir Andernach: Die Geysir Saison startet am 17. März! Ab Sonntag ist der Geysir wieder täglich zu besichtigen.

Weitere Infos auch unter Tel. 02632-98750

 

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark - Schlagwörter Römerbergwerk
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mrz11
2013
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Von Winterschlaf keine Rede

Obwohl der Gästebetrieb (noch) ruht, herrscht im Geysir-Erlebniszentrum rege Betriebsamkeit.

Während am Namedyer Werth noch alles im Winterschlaf liegt und auch der Kaltwasser-Geysir ruht, ist im Erlebniszentrum schon viel Arbeit angesagt. Die Saison 2012 hat ihre Spuren hinterlassen und die Neuerungen für den Saisonstart am 17. März 2013 warten auf ihren Einbau.

Aus einer verwirrenden Ansammlung von Schläuchen, Kabeln und Schaltern wird am Ende wieder ein Exponat

Es wird geschraubt, gesägt, gehämmert, gebohrt. Mit akribischer Genauigkeit zerlegt der Haustechniker die Ausstellungsgegenstände bin hin zur kleinsten Schraube. Elektronische Bauteile werden überprüft, Verschleißteile ausgetauscht. Alle Komponenten werden gereinigt und danach wieder zusammengesetzt. Trotz unzähliger Einzelteile steht am Ende der Reinigungsaktion das Exponat wieder wie neu da. Nach der erfolgreichen Saison 2012 mit über 115.000 begeisterten Besuchern müssen alle Exponate grundlegend gewartet werden. Gleichzeitig arbeiten auch Maler und Schlosser im Gebäude. So werden die Bleche der Stufen auf der Dachterrasse farblich markiert, damit die Gäste sie auch bei grellem Sonnenlicht gut erkennen können.

Ein Handlauf an der Treppe zur Dachterrasse wird soweit verlängert, dass er auch über die letzte Treppenstufe hinaus Sicherheit gibt. In der Ausstellung eine Etage tiefer wird gerade am neuen Exponat “Der Kreislauf des Wassers” ein Soundcheck durchgeführt. Schließlich darf die Erzählstimme, die von den Besuchern zu stimmungsvollen Bildern interessante Informationen zum Wasserkreislauf gibt, nicht zu laut oder zu leise klingen. Auch die Positionen der unterschiedlichen Lichtstrahler erfahren noch ihre letzten Korrekturen.

Im Vortrags- und Seminarraum stapeln sich Bechergläser, Apparaturen und Reagenzgläser auf dem Tisch. Flüssigkeiten kochen vor sich hin und ab und zu ist ein leises Zischen zu hören. Verschiedene Experimente zu den Themenbereichen Kohlenstoffdioxid, Mineralwasser und Vulkanismus sind aufgebaut und werden vom pädagogischen Personal durchgeführt. Dabei fließen die Erfahrungen mit Gruppen und Schulklassen aus der vergangenen Saison ein. Von dieser Weiterentwicklung und Verbesserung profitieren die Schulklassen, die im Rahmen der Schulprogramme und Workshops viele der Versuche in der neuen Saison selbst durchführen können.

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark - Schlagwörter Andernach, Erlebniszentrum, Geysir, Winter
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mrz05
2013
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Mord im idyllischen Rauscherpark

Vulkanpark GmbH bietet Lesung und Tatortwanderung mit Autorin

Groß ist das Entsetzen als bekannt wird, dass im Rauscherpark gleich hinter dem Vulkanpark Infozentrum eine Leiche gefunden wurde.

Ausgerechnet dort, wo seit Jahrtausenden friedlich das Flüsschen Nette rauscht, ist im neuen Krimi der Andernacher Autorin Gabriele Keiser ein Mord geschehen. Seit Jahrtausenden gräbt sich das Wasser der Nette hier seinen Weg durch gewaltige Brocken eines Lavastroms des Michelsbergvulkans. Schon die Römer kannten diese Stelle, noch heute zeugen zahlreiche Spuren sichtbar vom römischen Steinabbau im Rauscherpark. Bisher waren der Rauscherpark und das benachbarte Vulkanpark Infozentrum lediglich Schauplatz des vulkanischen Geschehens und der Bergbaugeschichte. Doch jetzt ist der Ort zum Tatort des neuen Krimis von Autorin Gabriele Keiser geworden. Der neue Krimi “Vulkanpark”, der Anfang Februar 2013 im Gmeiner Verlag erschien, ist der vierte Fall für Kommissarin Franca Mazzari. Und wie der Titel schon sagt, spielt er diesmal im Vulkanpark. Handlungsorte sind die Info- und Erlebniszentren und einige Landschaftsdenkmäler wie zum Beispiel der Rauscherpark.

Vulkanpark - der neue Krimi von Gabriele Keiser

Hier im Rauscherpark unweit des Vulkanpark Infozentrums wird im Flusslauf der Nette ein toter Junge in einem Müllsack geunden. Die Ermittler sind hoch motiviert, denn der Mordfall in der sonst doch eher ruhigen Osteifel sorgt für Aufsehen. Kommissarin Franca Mazzari und Bernhard Hinterhuber haben bei diesem Fall Verstärkung bekommen: Clarissa, vormals Praktikantin im Koblenzer Polizeipräsidium, ist inziwischen zur Jungkommissarin avanciert. Der Fall bringt alle Beteiligten an den Rand des Erträglichen. Akribisch wird Spur um Spur abgearbeitet, modernste Fahndungsmethoden werden eingesetzt, und die Polizei scheut auch vor unkonventionellen Maßnahmen nicht zurück. Bis eine Auflösung in Sicht ist, gilt es etliche Zweifel und Irrtümer auszuräumen. Doch wer ist der Mörder?

Für alle die Lust auf Spannung bekommen haben und von der Autorin mehr aus ihrem neuen Krimi „Vulkanpark“ hören möchten, werden folgende Veranstaltungen im Vulkanpark angeboten:

  • Premierenlesung am 08. März um 19.00 Uhr im Vulkanpark Infozentrum Plaidt/Saffig. Eintritt 3 Euro.
  • Tatortlesung entlang der Nette am 23. März um 14.00 Uhr, Startpunkt Vulkanpark Infozentrum Plaidt/Saffig. Begeben Sie sich mit der Autorin an Originalschauplätze. Teilnahmegebühr 9 Euro, inkl. Eintritt ins Infozentrum.
  • Buchlesung am 26. April um 19.30 Uhr in Terra Vulcania in Mayen (veranstaltet von Stadtmarketing Mayen gemeinsam mit der Buchhandlung Reuffel), Eintritt 5 Euro. Karten im Vorverkauf über Ticket Regional
  • Geheimnisvolles und Hintergründiges am 27. April um 14.00 Uhr, Startpunkt Vulkanpark Infozentrum Plaidt/Saffig. Gehen Sie auf kriminelle Spurensuche mit der Autorin Gabriele Keiser zusammen mit dem Vulkanpark-Gästeführer Armin Hofschulte. Teilnahmegebühr 9 Euro inkl. Eintritt ins Infozentrum.
  • Tatortlesung entlang der Nette am 26. Mai um 11.00 Uhr, Startpunkt Vulkanpark Infozentrum Plaidt/Saffig. Begeben Sie sich mit der Autorin an Originalschauplätze. Teilnahmegebühr 9 Euro, inkl. Eintritt ins Infozentrum.

Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldungen im Vulkanpark Infozentrum, Rauschermühle 6, 56637 Plaidt, Tel. 0 26 32- 98 75 0, E-Mail info@vulkanpark.com

Das Buch ist übrigens auch im Vulkanpark Infozentrum Plaidt/Saffig erhältlich!

 

Geposted in Neuigkeiten, Veranstaltungen - Schlagwörter Gabriele Keiser, Gmeiner Verlag, Infozentrum, Krimi, Lesung, Rauscherpark, Tatortwanderung
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Feb25
2013
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Auch die Steinhauer machten schon blau

Im Erlebnismuseum Terra Vulcania am Mayener Grubenfeld können Besucher
selbst zum Bergarbeiter werden und die 7000 jährige Gesteinabbaugeschichte
der Region aktiv erleben.

Theoretisch hingegen bleibt der Ausstellungsbereich in der „Kneipe zum blauen Montag“. Was das mit der Bergbaugeschichte zu tun hat? Eine ganze Menge!

Denn was heute für viele das Feierabend-Bier ist, war früher der „blaue Montag“ – Entspannung für den Bergarbeiter.

Bis ins 19. Jahrhundert führten die Layer traditionsgemäß ein eigenständiges Arbeitsleben. Ihr Verhältnis zur Arbeit ist selbst bestimmt. An jedem zweiten Samstag war Zahltag, die sog. »Kihr«. In kleinen Bürogebäuden an den Steinbrüchen – den Zahltagshäuschen – wurde der Lohn ausgezahlt. Der Steinarbeiter führte selbst Buch über die geleistete Arbeit und rechnete mit dem Grubenbesitzer ab. Steinbrecher und Steinhauer wurden im Vergleich zu den Arbeitern in der Steinkohle gut bezahlt. Am „blauen Montag“, meist der Montag nach der „Kihr“, wurde die Arbeit jedoch erst gar nicht aufgenommen, sondern dem Müßiggang gefrönt. Bier, Schnaps und etwas „Fettiges“, meist Wurst, gehörten zum Bild des „Blauen Montags“. Viele Kneipen in Mayen und Umgebung hielten für ihre Stammkundschaft sogar eine Kiste Steinstaub aus den Gruben bereit. Wer also gar nicht erst vorhatte, die Arbeit in den Steinbrüchen aufzunehmen, konnte sich hier die am Wochenende frisch geputzten Arbeitsschuhe schmutzig machen. Zu Hause diente der Staub dann als Alibi für den geleisteten Arbeitstag.

Doch wurden Pausen und arbeitsfreie Tage oft undiszipliniert ausgedehnt und Alkohol in großen Mengen konsumiert. Dies führte zu Konflikten zwischen Arbeitern und Unternehmern und auch, trotz der teilweise guten Bezahlung, zur Verelendung ganzer Familien.

 

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark - Schlagwörter Blauer Montag, Mayen, Terra-Vulcania
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Jan11
2013
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Ein Trau(m)ort für die Ewigkeit

Verliebt, verlobt und auf der Suche nach einer besonderen Hochzeitslocation?

Trauung bei Kerzenlicht

Dann ist das Römerbergwerk Meurin genau der richtige Ort. Im Stollenbereich dieses historischen Bergwerks erleben Sie gemeinsam mit ihren Gästen einen Trauort in einer einzigartigen Atmosphäre.

Als vor rund 13.000 Jahren der Laacher See-Vulkan mit gewaltigen Explosionen ausbrach verwüstete er große Teile der Eifel. Glühende Aschelawinen rasten durch die Täler und es regnete Bimssteine vom Himmel. Mit den Jahren verwandelten sich die vulkanischen Ablagerungen dann in harten Tuffstein. Als die Römer vor gut 2.000 Jahren begannen diesen Tuffstein abzubauen, dachten sie bestimmt nicht daran, mit ihrer harten Arbeit gleichzeitig ein Schaubergwerk und ein Trauzimmer zu schaffen, das Ihnen eine unvergessliche Hochzeit bietet. Einst war das Römerbergwerk ein Ort harter und staubiger Arbeit unter Tage, heute bietet das Bergwerk eine imposante Kulisse für einen unvergesslichen Hochzeitstag.

 

Standesamt

Heiraten im romantischen Flair

Das Römerbergwerk Meurin befindet sich gegenüber dem Eifelort Kretz in der Verbandsgemeinde Pellenz. Hier wurden von der Römerzeit bis ins Mittelalter Baumaterialien für Gebäude für die Ewigkeit gebrochen. Steinblöcke für imposante und weltberühmte Bauwerke wie die römischen Befestigungen in Xanten oder den Kölner Dom stammten von hier. Römische Steinbrecher und Bergleute legten unterirdische Stollen an und schufen so ein einmaliges Trauzimmer aus hartem blankem Stein, das keineswegs mehr mit einer tristen Amtsstube zu vergleichen ist.

Der Trau(m)ort ist über einen breiten Holzsteg erreichbar. Boden und Wände, alles ist aus blankem hellem Tuffstein. An dem Ehrentag geht es hier jedoch keinesfalls karg und kalt zu, denn der mit Tüchern, Blumensträußen und -gestecken festlich geschmückte Raum wird mit Kerzen romantisch beleuchtet. Ein idealer Ort, um mit einem „Ja“ den Weg in die gemeinsame Zukunft anzutreten.

Das Bergwerk bietet eine imposante Kulisse für einen Sektempfang

Um den Tag der Tage angemessen abzurunden, darf der anschließende Sektempfang auch in einem Römerbergwerk nicht fehlen. Denn womit lässt sich besser auf das Glück anstoßen? Auf Wunsch werden für diesen Anlass in dem alten Steinbruch dann festlich dekorierte Stehtische und kulinarische Köstlichkeiten hergerichtet.

Wenn Sie für Ihren schönsten Tag im Leben ein einzigartiges Ambiente schätzen, sollten Sie sich im Römerbergwerk -  einem einmaligen Ort für eine einmalige Verbindung – trauen.

 

Hochzeitspaar

Ein Ort für "Ja-Sager"

Sie müssen nur noch  „Ja“ sagen….

Gerne informieren wir Sie persönlich auf der Hochzeitsmesse im Schloss Koblenz am 26. und 27.01.2013 über die Möglichkeiten der Trauung und Hochzeitsfeier im Römerbergwerk.

Oder Sie rufen uns an unter der Tel. 0261-1339473

 

 

Weitere Informationen und eine Broschüre mit allen Informationen rund ums Heiraten im Römerbergwerk finden Sie auch unter http://vulkanpark.com/feiern-im-vulkanpark/hochzeit

 

 

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark - Schlagwörter Heiraten, Hochzeit, Hochzeitsfeier, Hochzeitslocation, Hochzeitstag, Römerbergwerk, Trauort, Trauung, Trauzimmer
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
« Ältere Einträge

Vulkanpark

  • Startseite Blog
  • Vulkanpark
  • Öffnungszeiten
  • Eintrittspreise
  • Impressum

Letzte Artikel

  • Geburtstagsfeier im “Reich der Vulkane”
  • Landschaftsdenkmäler erstrahlen in neuem Glanz
  • Kindertag im Römerbergwerk
  • Wissen und Spaß mit Vulkanius
  • Meisterwerke zwischen Rhein und Mosel

Kategorien

  • Geschichten aus dem Vulkanpark
  • Neuigkeiten
  • Veranstaltungen

Letzte Kommentare

  • Vulkanpark bei Schwimmen im Laacher See
  • Anne-Marie bei Schwimmen im Laacher See
  • Vulkanpark bei Römerbergwerk eröffnet am 23. März 2013
  • Boris Schneider bei Römerbergwerk eröffnet am 23. März 2013
  • Majo bei Heiraten im Lavakeller

Schlagwörter

Geysir Geysir Andernach Heiraten Hochzeit Kinder Laacher-See-Vulkan Lava-Dome Lavakeller Mayen Römer Römerbergwerk Terra-Vulcania Traumpfad Tuffsteinbruch Veranstaltungen Vulkanausbruch Vulkane Wanderung Weihnachten Öffnungszeiten

Empfehlungen

  • Traumpfade-Blog Traumpfade-Blog
Vulkanpark GmbH ©2011
justwalk GmbH • powered by WordPress
Nach oben