Mai11
2012
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Vulkanpark-Cup: Schmidgen und von Klitzing vorn!

Der erste Lauf des Vulkanpark-Cup 2012 fand am Samstag, 5. Mai 2012 bei durchwachsenem Wetter statt. Starke Regenfälle und relativ kühle Temperaturen machten die ohnehin anspruchsvolle Strecke über 10,6 km zu einer echten Herausforderung. Trotz allem waren die Siegerzeiten jedoch schneller als noch in 2011, sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren!

Gewonnen (im Sinne der Cup-Wertung) hat bei den Damen übrigens Margit von Klitzing von der DJK Ochtendung in 46:22 vor ihrer Vereinskameradin Bettina Gilberg (50:58) und Elisabeth Kaisa (LA TuS Mayen in 51:47) . Wer die triathlonerprobte Margit von Klitzing kennt, kann anhand ihrer Zeit auch die Schwere der Strecke abschätzen.

Bei den Männern lag Felix Schmidgen von der LG LaacherSee/Mendig in 38:45 vor Thomas Gilberg von der DJK Ochtendung (39:56). Letzterer wiederholte damit seinen 2. Platz aus dem Vorjahr. Dritter wurde Local-Hero Thorsten Britz von der Spvgg Nickenich in 44:46.

Die hier genannten Läuferinnen und Läufer haben mit ihren Leistungen natürlich auch die Führung in der Gesamtwertung des Vulkanpark-Cup übernommen. Auf die Sieger der Gesamtwertung warten Geldpreise, auf alle Teilnehmer auf, die mindestens 4 Läufe in die Wertung einbringen ein attraktives Präsent. Die vollen Informationen zu Preisen und Wertung findet ihr unter hier.

Das Team vom Vulkanpark gratuliert den Führenden der Gesamtwertung und allen Läufern, die am Samstag trotz durchwachsenem Wetter ein tolles Rennen abgeliefert haben.

Für alle, die noch an der Cup-Wertung interessiert sind: Noch ist die Teilnahme an der Cup-Wertung möglich. Vier Rennen werden noch ausgetragen. Und bis zum nächsten gibt es auch noch Zeit, ein wenig zu trainieren. Am 20. Juni geht’s weiter mit der Cup-Wertung beim Mittwochs-Volkslauf in Lonnig! Anmeldungen sind im Internet möglich unter www.lt-tus-lonnig.de.

Geposted in Neuigkeiten, Veranstaltungen
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mai10
2012
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Die Sieger unseres Schreibwettbewerbs 2011

Nun stehen sie also fest: Die Sieger unseres Schreibwettbewerbs für Grundschulen. Im Jahr 2011 hatten wir einen Geldpreis inHöhe von 200 € für die beste Schülerzeitungsreportage über den Vulkanpark ausgelobt.

Der beste von vielen Beiträgen kam dieses Jahr aus Mendig: Die Pfarrer-Bechtel Grundschule hat einen schönen Beitrag über unseren Vulkanpark, insbesondere Lava-Dome und Geysir Andernach, in ihrer Schülerzeitung “Bechtels Schulnews” abgedruckt. Herzlichen Glückwunsch an die Schülerinnen und Schüler, die daran mitgearbeitet haben.

Manche Formulierung, manche Textpassage hat uns zum Schmunzeln angeregt. Kinder sehen und verstehen unsere Welt eben mit anderen Augen als wir Erwachsenen.

Ein Sprichwort besagt: Kindermund tut Wahrheit kund!  Demnach scheinen die an der Reportage beteiligten Schülerinnen und Schüler viel Spaß an ihrer Recherche gehabt zu haben.

Die Redaktion von “Bechtels Schulnews” haben wir zur Preisverleihung ins Vulkanpark Infozentrum eingeladen. Dort wartete nicht der Preis für die Redaktionskasse, sondern auch eine kindgerechte Führung samt anschließendem Picknick im Steinerlebnisgarten.

Grundschule Pfarrer-Bechtel, MendigWir gratulieren der Schülerzeitung der Pfarrer-Bechtel Grundschule aus Mendig nochmals ganz herzlich und drücken Euch weiterhin viel Spaß bei Eurer Arbeit an der Schülerzeitung.

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark, Neuigkeiten
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mai09
2012
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Der Vulkanpark in der Literatur

Packende Kampfszenen im Römerbergwerk Meurin

»Im Licht der im Staub blakenden Flammen erkannte ich eine schadhafte Spitzhacke und zwei Meißel. Vor langer Zeit zurück gelassenes Arbeitsgerät. Weiter voran in einer Nische ein Haufen Keramikscherben und ein intakter Wasserkrug. Ob sie den ehemaligen Benutzern des Bergwerks oder den Franken zuzuschreiben waren, konnte ich nicht sagen. «

So berichtet der spätrömische Tribun Marcus Junius Maximus in Michael Kuhns zweitem Teil MARCUS – TRIBUN ROMS der historischen Romanreihe MARCUS – SOLDAT ROMS von seinen Eindrücken im Römerbergwerk Meurin in der Nähe des heutigen Kretz. Auf der Jagd nach dem Todfeind Ulf, stößt Marcus mit seinen Getreuen auf das Bergwerk, in dem sich feindliche fränkische Kräfte zurückgezogen haben. Dort, unter der Erdoberfläche, entbrennt schließlich ein Kampf auf Leben und Tod. In beengten Verhältnissen, gleichsam gefährdet durch Franken und brüchiges Mauerwerk, versuchen Marcus und seine Männer, den in die Enge getriebenen Feind im Bergwerk zu stellen.

»Die Decke des Ganges hing so tief, dass wir einige Male den Kopf einziehen mussten. Kein Ort, um mit Speeren oder der Spatha zu kämpfen. Die Sax, der Dolch oder der kurze Mattiobarbulus waren die Waffen, die man hier unten gezielt führen konnte. Wir waren unsere Fackeln um die Biegung und gingen in die Knie, um ein möglichst kleines Ziel zu bieten. Wieder nichts. Der Feind schien sich weit ins Innere zurückgezogen zu haben.«

Der Kampf im Römerbergwerk Meurin ist nur eine von vielen spannenden Episoden aus der Geschichte des römischen Offiziers Marcus Junius Maximus. In drei Teilen (MARCUS – SOLDAT ROMS, MARCUS – TRIBUN ROMS sowie MARCUS – MAXIMUS ALAMANNICUS), der im vierten Jahrhundert nach Christus spielenden Reihe, wird Marcus in die Wirren und Umbrüchen dieser Zeit zwischen den Zeiten verwickelt. Anschaulich und mit höchster historischer Genauigkeit beschreibt Michael Kuhn, Historiker und Politikwissenschaftler, die unruhige Epoche der Spätantike, lässt den Leser hautnah daran teilhaben. Die Reise des Protagonisten führt ihn dabei an historische und teilweise noch heute zu besichtigende Schauplätze unter anderem in Köln, Aachen, Trier, Mainz oder in der Eifel.

Römerbergwerk

Das Römerbergwerk erzählt spannende Geschichten

Dabei zeichnen sich alle drei in sich abgeschlossene Romane nicht nur durch eine spannend erzählte Geschichte aus, sondern bieten dem Leser in einem separaten Teil der Bücher auch die Möglichkeit sich auf Spurensuche zu begeben. So wird jedem Kapitel des erzählenden Teils ein eigener Abschnitt gewidmet, der anhand von Kartenmaterial, Zeichnungen und Fotos einen noch tieferen Einblick in die Geschichte der Spätantike erlaubt. Zusätzlich finden sich auch Hinweise darauf, was heute noch an den Handlungsorten von römischen Zeugnissen zu sehen ist. Somit werden dem Leser faktisch zwei Bücher in einem Band geboten. Ein historischer Roman und ein außergewöhnlicher Reiseführer, der den Leser im zweiten Buch auch in das als archäologisches Denkmal ausgezeichnete Römerbergwerk Meurin führt.

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark, Neuigkeiten - Schlagwörter Literatur, Römerbergwerk
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mai02
2012
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Der Vulkanpark-Cup geht in die erste Runde

Am kommenden Samstag, 5. Mai 2012 ist es soweit: Um 17 Uhr fällt der Startschuss zum ersten Lauf des Vulkanpark-Cup. Es geht dann über 10,6 km anstrengende Kilometer entlang der Hänge des Laacher-Sees, jenes “Monster-Vulkans”, der vor knapp 13.000 Jahren die Landschaft der Osteifel so nachhaltig veränderte.

Die Streckenführung in Nickenich ist einmalig. Man läuft, im Gegensatz zu vielen anderen Volksläufen zu 95% auf Waldwegen. Diese beinhalten jedoch einige Steigungen, so dass man das Streckenprofil durchaus als fordernd bezeichnen kann. Beleg dafür sind auch die Siegerzeiten der vergangenen Jahre. Es ist nämlich nicht anzunehmen, dass die Sieger früherer Austragungen des Nickenicher Volkslaufes Augen für die tolle Landschaft hatten. Fantastische Ausblicke, nicht nur auf den Laacher-See, bietet die Strecke nämlich in Hülle und Fülle.

Nickenicher MeilenSo bietet die Auftaktveranstaltung des Vulkanpark-Cup 2012 für jeden etwas: Während die Spitzenläufer um wichtige Punkte für die Cup-Gesamtwertung kämpfen, können sich all jene Läufer, denen es um das sportliche Erlebnis geht, an der schönen Strecke erfreuen.

Wer sich kurzfristig noch anmelden möchte kann dies unter laufen(at)spvgg-nickenich.de tun. Nachmeldungen sind allerdings auch noch vor Ort, bis 45 Minuten vor dem Start möglich. Eine Nachmeldegebühr wird nicht erhoben, das Startgeld liegt bei 4 EUR.

Geposted in Veranstaltungen - Schlagwörter Vulkanpark-Cup 2012
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mai01
2012
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Die Lavakeller und die Mendiger Brauereitradition

Ein Bericht von vor 150 Jahren

Mendig war, dank der einzigartigen unterirdischen Lavakeller, lange Deutschlands größte Brauereistadt.

Aus dem Jahr 1868 ist ein Bericht über eine der 20 Mendiger Brauerei- und Kelleranlagen erhalten. Darin heißt es: „Treten wir in den Hof unserer Brauerei, so fällt uns anfänglich nicht viel Besonderes auf, es sieht so aus wie in jeder derartigen Etablissements. Aber wenn man, geleitet von einem oder mehreren bereitwilligst zu Diensten stehenden Brauburschen deren einer mit einer Lampe vorangeht, während ein anderer folgt, die enge Treppe hinabzusteigen beginnt in eine dunkle Tiefe, in der nur zuweilen das Licht des vor uns herschreitenden Burschen einen Anhaltspunkt für das Auge gewährt; – wenn man erst nach 155 Stufen unten in dem 80 Fuß tiefen Keller ankommt, in dessen vielfach verzweigten Gängen zum bequemeren Transport der Fässer eine Eisenbahnschienengleise hindurch läuft; – wenn man sich in den riesigen Hallen mit ihrem mächtigen Pfeilern und gewaltigen Bogen, ihren eisbedeckten und glänzenden Seitenwänden, den langen von der in unheimlich Dunkel verschwimmenden Decke herabhängenden Eiszapfen findet; – wenn man im Juli in diesen nur durch einige Grubenlampen erhellten unterirdischen Hallen über Berge von Eisstücken, die auf der Sohle des Kellers herumliegen, schreiten muss; wenn man merkt, dass man in den labyrinthischen Gängen sich verirren müsste, wenn nicht das Grubenlicht des vor uns herschreitenden, breitschultrigen Rheinsohnes den Ariadnefaden ersetzte; – so wird es uns freilich bald klar, dass wir es hier nicht mit einem jener gewöhnlichen Eiskeller zu tun haben, wie sie jetzt beinahe jede größere Brauerei baut.“

Mendig - einst die größte Brauereistadt Deutschlands
Mendig – einst die größte Brauereistadt Deutschlands
Heute als "Lavakeller" im Rahmen von Führungen zu besichtigen
Heute als “Lavakeller” im Rahmen von Führungen zu besichtigen
Schächte führten zum schwarzen Gold
Schächte führten zum schwarzen Gold


Ein Teil der insgesamt 3qkm großen Keller kann auch heute noch, im Rahmen von Führungen, besucht werden. Die Führungszeiten erfahrt Ihr unter http://vulkanpark.com/aktivitaeten/fuehrungen

 

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark, Neuigkeiten - Schlagwörter Brauerei, Lavakeller
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Apr19
2012
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Kindertag im Römerbergwerk

Kindertag

Am Kindertag warten viele Aktionen auf die kleinen Gäste

Am Sonntag, 06. Mai 2012, ist das Römerbergwerk Meurin bei Kretz von 10.00 – 18.00 Uhr wieder fest in Kinderhand. Wie auch schon im vergangenen Jahr wird an diesem Tag in und an dem 2000 Jahre alten Bergwerk Spiel, Spaß und Wissen – vor allem für die kleinen Besucher – geboten. Ein spannender und abwechslungsreicher Familienausflug ist hierbei garantiert!

Gäste – vor allem Kinder – die viele Stunden das Römerbergwerk im Vulkanpark erkunden, sind an normalen Tagen die Ausnahme. Am letzten Kindertag hingegen wurden zahlreiche Besucher jedoch bereits zur Öffnungszeit begrüßt, die sich erst zur Kaffee- und Kuchenzeit, manchmal auch unter lautstarkem Protest der Kinder, verabschiedeten. Grund dafür waren die zahlreichen Aktionen, die im und am Bergwerk anlässlich des Kindertags für die jungen Gäste geboten wurden. Und so soll es auch dieses Jahr, mit folgenden Programmpunkten, wieder werden!

Römer

Die römische Krananlage wird in Betrieb genommen

Bei Römerführungen geht es auf Spurensuche der Steinbrecher: die römische Krananlage wird in Betrieb genommen, Mehl gemahlen wie im alten Rom und einem römischen Legionär über die Schulter geschaut. Lesungen laden zu einer Fantasiereise ein und die Mineralienkunde mit dem Mikroskop zum Abtauchen in den Mikrokosmos. Bei den Mal- und Bastelstationen können sich Kinder schminken lassen oder auch selbst auf dem Blatt kreativ werden. Es werden Ledersäckchen für kleine Schätze gebunden, Mosaike gewerkelt und individuelle Buttons hergestellt. „Das Glück der Erde“ können Kinder beim Ponyreiten erfahren und hierbei auch ihre Geschicklichkeit austesten. Gestärkt wird sich beim Stockbrotbacken an der Feuerstelle oder bei einem kleinen Imbiss.

Kinderschminken

Kinder, die in Begleitung eines Erwachsenen kommen, zahlen keinen Eintritt! Die Aktionen (mit Ausnahme von Essen und Trinken) sind ebenfalls kostenfrei. Außerdem wartet auf Kinder in römischer Tracht eine Überraschung. Für Erwachsene gilt der reguläre Eintritt von 4,90 Euro.

Das Römerbergwerk Meurin befindet sich an der B256 bei dem Ort 56630 Kretz. Weitere Informationen zu der Veranstaltung unter Tel. 02632-98750.

 

Mineralienkunde

Mit Mikroskopen und Lupen wird das Vulkangestein erkundet

 

Getreidereibe

Mit der Getreidereibe vom Korn zum Mehl

Stockbrot

Für den kleinen Hunger ein heißer Tipp - Stockbrot

 

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark, Veranstaltungen - Schlagwörter Familienausflug, Kindertag, Römerbergwerk
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Apr10
2012
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Vulkanpark Infozentrum – im Herzen des Vulkanparks, umrandet von Vulkanen

Mittendrin statt nur dabei – das Vulkanpark Infozentrum, die zentrale Anlaufstelle des Vulkanparks, liegt mitten im Herzen unseres dezentralen Freizeitparks, umrandet von Vulkanen, unmittelbar an der Frontstirn eines der größten Basaltlavafelder der Eifel.

direkt hinter dem Infozentrum gelegen - der Rauscherpark

Der Michelsberg, der sich markant bei Saffig und Ochtendung erhebt, hat vor 200.000 Jahren dieses riesige „Millionen-Tonnen-Basalt-Feld“ geschaffen. Doch auch durch diese mächtige Basaltschicht gab es ein Durchkommen – wie das kleine Eifelflüsschen Nette heute eindrucksvoll im Rauscherpark, direkt hinter dem Infozentrum, zeigt. Die Nette musste sich durch das dunkle Vulkangestein, das das Urbett der Nette glühend verfüllte, ein neues Flussbett sägen. Laut rauschend und gischtend ergießt sich das Wasser heute über die Basaltblöcke – ein schönes Naturschauspiel.

Vom Infozentrum kann der Besucher per Pedes zu der Vulkanruine Plaidter-Hummerich gelangen. Von dort wird ein grandioser Blick über die Pellenz und die meisten der heimischen Vulkane geboten, wie bspw. den Karmelenberg, die Abbaugebiete „Wannenköpfe“ und „Eiterköpfe“ und den „Koretts-Vulkan“. Bei gutem Wetter zeigen sich im Westen weitere Vulkane, wie der „Hochsimmer“, der „Hochstein“ und auch der „Gänsehals“ – um nur einige wenige zu nennen.

die zentrale Anlaufstelle im Vulkanpark

Das „Tor zum Vulkanpark“ befindet sich nur zwei Kilometer von der Abfahrt Plaidt der A61 entfernt und ist, dank der braunen touristischen Hinweisschilder, von sämtlichen Richtungen kommend gut zu finden und zu erreichen.

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark - Schlagwörter Vulkanpark Infozentrum
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Apr04
2012
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Ein römisches Wasserrad auf großer Reise

Von der Schallaburg zum Römerbergwerk

Vor 900 Jahren wurde sie als wehrhafte Festung errichtet, an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit zum prächtigen Fürstensitz umgestaltet. Heute zählt das Renaissanceschloss Schallaburg zu Österreichs attraktivsten Destinationen für Kultur-, Natur- und Genussreisende.

Moment mal … was hat das denn jetzt mit dem Vulkanpark in der Osteifel zu tun? Oder gar mit dem Römerbergwerk? Dieser Zusammenhang ist tatsächlich erst auf den zweiten Blick erkennbar. Folgt uns hierfür ausnahmsweise mal nicht auf eine Zeitreise in die Welt der Eifelvulkane, sondern wagt mit uns einen Blick in die Zukunft, ins Jahr 2014.

Wasserrad

Da ist es - das Wasserrad für die mit Wasserkraft betriebene Steinsäge

Archäologen finden mitunter erstaunliches heraus. Wie die Menschen beispielsweise in der Antike lebten und arbeiteten. Darum wissen wir heute, wie vor rund 2.000 Jahren Eifeler Tuffstein aus den Ascheablagerungen des Laacher-See-Vulkans gebrochen wurde. Dank der Archäologie wissen wir heute auch, wie die alten Römer Marmorplatten sägten, nein, geradezu industriell fertigten. Sie bedienten sich dazu einer durch Wasserkraft betriebenen Steinsäge, deren Überreste man in der heutigen Türkei fand, in Ephesos, um genau zu sein.

Eine Rekonstruktion dieser Steinsäge wurde durch das Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz erstellt und wird im Rahmen der Ausstellung „Das goldene Byzanz & der Orient“ vom 31. März bis 4. November 2012 auf der Schallaburg gezeigt. Im Anschluss an die Ausstellung in Österreich soll diese Steinsäge dann auf dem Gelände des Römerbergwerks Meurin dauerhaft installiert werden. Gemeinsam mit weiteren Attraktionen wird die Steinsäge zu einer Erlebniswelt für antike und mittelalterliche Technikgeschichte.

In 2012 und (wahrscheinlich) 2013 wird der für die Errichtung der Steinsäge nötige Schutzbau hergestellt. Mit der Einweihung rechnen wir zu Saisonbeginn 2014. Unser „Römer im Bergwerk“ wird in naher Zukunft daher häufig im Römerbergwerk anzutreffen sein. Wer ihm bei der Arbeit zusehen oder den Baufortschritt miterleben möchte sollte hin und wieder vorbeischauen. Ein Besuch im Römerbergwerk Meurin lohnt sich immer.

Wellbaum

Wellbaum

 

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark - Schlagwörter Römerbergwerk
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mrz29
2012
4 Kommentare Geschrieben von Vulkanpark

“Terra Vulcania” eröffnet am 28. April

Bald ist es soweit, am 28. April eröffnet das neue Vulkanpark Museum Terra Vulcania in Mayen, direkt am Landschaftsdenkmal Grubenfeld gelegen. Die Ausstellung, die sich der 7.000-jährigen Basaltabbaugeschichte widmet, lässt den Besucher quasi selbst zum Bergarbeiter werden.

Am Eröffnungswochenende, am 28. und 29. April, erwartet die Besucher ein buntes Rahmenprogramm sowie ermäßigte Eintrittspreise (-1 Euro). Die „Kennenlerntage“ mit vergünstigten Eintrittspreisen gehen in ein langes Wochenende und gelten zusätzlich am 30. April und 01. Mai.

Programm am Eröffnungswochenende

  • Römer Kuno mit Vorführungen
    14 – 16.00 Uhr (Vorplatz zwischen Infozentrum und Adorfhalle)
  • Stockbrotbacken für Kinder
    15.00 Uhr (Vorplatz zwischen Infozentrum und Adorfhalle)
  • Probeschießen bei den Mayener Bogenschützen
    14-16.00 Uhr (Vorplatz zwischen Infozentrum und Adorfhalle)
  • Führungen des NABU zum “Fledermausstollen” mit Dr. Andreas Kiefer
    15.00 Uhr Treffpunkt am Infozentrum
  • Besichtigungen des Neubaues FOXA  im Rohbau möglich
    14.00 Uhr (Forschungsstelle Experimentelle Archäologie)

Sonderaktionen “Vulkanen auf der Spur” mit geschultem Führer (K.H. Heilmann)

  • Führung über das Grubenfeld
    Samstag um 11.00 Uhr Treffpunkt am Infozentrum
  • geführte Wanderung entlang der Lavaströme und über den Kraterrand des Bellerberg-Vulkans
    (mittelschwer ca. 10 km ca. 3,5 Std. mit kurzer Rast an der Quelle des “Hartborn
    Sonntag um 13.00 Uhr Treffpunkt am Infozentrum)

Kostenloser Shuttle Service (Reisebüro Gebr. Bell)
von Mayen ZOB/Habsburgring-Ecke Marktstraße zur Adorfhalle “Terra Vulcania” und zurück.

Abfahrzeiten:
täglich 10.00 h, 12.00 h, 14.00 h, 15.30 h letzte Rückfahrt ab Terra Vulcania: 17.00 h (Fahnenanlage Infozentrum)

 

Das erwartet die Besucher in “Terra Vulcania”:

Mühlsteine

Basalt - das "schwarze Gold"

Unter dem Titel „SteinZeiten“ widmet sich Terra Vulcania einem weiteren Themenbereich im Vulkanpark. In Mayen dreht sich dann alles um die Geschichte des 7.000-jährigen Abbaus vulkanischer Steine. Ganz im Sinne eines modernen Erlebniszentrums wird der Besucher hier aktiv in die Ausstellung eingebunden und zum Mitmachen animiert. Der Besucher wird quasi zum Bergarbeiter und lernt die Mühen und Gefahren, aber auch den Lohn der harten Arbeit mit dem vulkanischen Gestein kennen. Der Höhepunkt ist »großes Kino«. Eine Mischung von Daumenkino und Zeichentrick-Film, von realistischen Aufnahmen und Computer-Animationen.

Mayener Gubenfeld

Das Mayener Grubenfeld - direkt bei Terra Vulcania gelegen

Die in der Ausstellung erlebte Vulkanlandschaft findet der Besucher auch gleich ganz real nebenan: das Freigelände im Mayener Grubenfeld führt in eine bizarre Bergbaulandschaft mit vielen Besonderheiten, mit Abbauspuren unterschiedlicher Epochen, dem Skulpturenpark LAPIDEA oder etwa dem Silbersee. Aus dieser Kulturlandschaft ist inzwischen aber auch wieder eine Naturlandschaft geworden. Seltene Pflanzen und Tiere haben hier eine neue Heimat gefunden und Fledermäuse eines der größten Quartiere in ganz Europa.

 

Eine Ausstellung entsteht

Bevor es soweit ist, und die „steinige Geschichte“ von Mayen und der Region erlebt werden kann, müssen noch die letzen Vorbereitungen getroffen und die Ausstellung fertig gestellt werden. Da wird noch ausgepackt, vermessen und gefegt, die Wände künstlerisch besprüht und beklebt. Zahlreiche steinerne Relikte, wie Napoleonshüte, Hämmer und Mühlsteine halten Einzug in den Ausstellungsbereich, werden ins Gesamtbild integriert und mit Informationen versehen. Bis das Vulkangestein an Ort und Stelle steht, ist jedoch teilweise schweres Gerät notwenig. Das größte Exponat, eine imposante Basaltlavasäule, bringt 5,5 Tonnen auf die Waage. Beim Einbringen in die Ausstellung eine wahre Millimeterarbeit!

Exponat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt und Öffnungszeiten:

Terra Vulcania, An den Mühlsteinen 7, 56727 Mayen, Telefon: 02651 – 491506, www.vulkanpark.com/terra-vulcania

Geöffnet ist „Terra Vulcania“ ab dem 28.04. dienstags bis sonntags von 10.00 – 17.00 Uhr. Geschlossen vom 1. November bis 15. Februar (Weihnachtsferien geöffnet).

 

Geposted in Geschichten aus dem Vulkanpark, Veranstaltungen - Schlagwörter Terra-Vulcania
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
Mrz19
2012
Kommentieren Geschrieben von Vulkanpark

Der Vulkanpark-Cup 2012 – natürlich sportlich

Neue Wege gehen … draußen in der vulkanischen Osteifel, da, wo der Vulkanpark zu Hause ist. Ab dem 5. Mai 2012 bereichern wir unser Spektrum anspruchsvoller Freizeitaktivitäten um ein sportliches Highlight.

Gemeinsam mit der Spvgg Nickenich, dem LT-TuS Lonnig, der DJK Ochtendung, der LG Laacher See und den Lauffreunden Brohltal haben wir den Vulkanpark-Cup 2012 ins Leben gerufen. Eine Serie von 10-km-Volksläufen, die neben professioneller Organisation und familiärem Flair ein fantastisches Panorama zu bieten haben: Die Landschaft der vulkanischen Osteifel.

Lauf Laacher See

Mach mit beim Vulkanpark-Cup 2012

Sei dabei, wenn es sportlich wird im Vulkanpark Seid dabei, wenn der Startschuss fällt. Nicht nur beim ersten Lauf, sondern bei mindestens vier der fünf Veranstaltungen. Denn nur wer mindestens vier Läufe in die Wertung einbringt sichert sich ein wertvolles Präsent und die Chance auf den Gesamtsieg des Vulkanpark-Cups.

Weitere Infos gibt’s unter http://vulkanpark.com/aktivitaeten/vulkanpark-cup-2012

Geposted in Veranstaltungen - Schlagwörter Lauf, Laufen, Vulkanpark-Cup
Weiterempfehlen: Twitter Facebook Delicious StumbleUpon E-mail
« Ältere Einträge

Vulkanpark

  • Startseite Blog
  • Vulkanpark
  • Öffnungszeiten
  • Eintrittspreise
  • Impressum
  • Datenschutz

Letzte Artikel

  • Vulkanpark-Cup: Schmidgen und von Klitzing vorn!
  • Die Sieger unseres Schreibwettbewerbs 2011
  • Der Vulkanpark in der Literatur
  • Der Vulkanpark-Cup geht in die erste Runde
  • Die Lavakeller und die Mendiger Brauereitradition

Kategorien

  • Geschichten aus dem Vulkanpark
  • Neuigkeiten
  • Veranstaltungen

Letzte Kommentare

  • Vulkanpark bei “Terra Vulcania” eröffnet am 28. April
  • Vulkanpark bei “Terra Vulcania” eröffnet am 28. April
  • Dr. Klaus Gernot Schilling bei “Terra Vulcania” eröffnet am 28. April
  • Josef Schirra bei “Terra Vulcania” eröffnet am 28. April
  • Vulkanpark bei Schwimmen im Laacher See

Schlagwörter

Autorenlesung Filmdrehorte Geysir Geysir Andernach Heiraten Hochzeit Laacher-See-Vulkan Lavakeller Radfahren Römer Römerbergwerk Terra-Vulcania Traumpfad Tuffsteinbruch Veranstaltungen Vulkanausbruch Vulkane Vulkanismus Vulkanpark Infozentrum Wanderung

Empfehlungen

  • Traumpfade-Blog Traumpfade-Blog
Vulkanpark GmbH ©2011
justwalk GmbH • powered by WordPress
Nach oben